85 Teams, über 20 Länder, rund 400 junge Talente: Die Swiss Hydrogen Week machte Bulle zu einem internationalen Zentrum der Wasserstoffinnovation.
Die Swiss Hydrogen Week ging am Freitag im Espace Gruyère nach fünf Tagen voller Innovation, Bildung und internationalem Austausch erfolgreich zu Ende. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Weltfinale des H2 Grand Prix (H2GP), welcher in Zusammenarbeit mit Horizon Educational organisiert wurde. Insgesamt kamen 85 Teams aus über 20 Ländern sowie rund 400 junge, naturwissenschaftlich und technisch begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt nach Bulle, um den Weltmeistertitel zu erringen.
Während der gesamten Woche stand der Espace Gruyère im Zeichen von Wettbewerben, Technologiedemonstrationen, Konferenzen sowie Begegnungen zwischen Forschenden, Industrievertretern, Lehrpersonen, Studierenden und der Öffentlichkeit. Die Veranstaltung unterstrich die wachsende Bedeutung der Schweiz und des Kantons Freiburg als Standort für Wasserstofftechnologien.
Der offizielle Anlass am Dienstag brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und zog über 100 Teilnehmende an. Die Referierenden beleuchteten die Herausforderungen und Chancen der Wasserstofftechnologie, präsentierten laufende Entwicklungen in der Schweiz und zeigten Perspektiven für die Bereiche Mobilität, Industrie und Energiespeicherung auf.
Während der gesamten Veranstaltung konnte die Bevölkerung die Welt des Wasserstoffs anhand eines didaktischen Erlebnisparcours, allgemein verständlicher Präsentationen, interaktiver Demonstrationen und zahlreicher Gespräche mit Expertinnen und Experten entdecken. Eine einmalige Gelegenheit, die Funktionsweise dieser Technologie, ihre konkreten Anwendungen und ihr Potenzial für den zukünftigen Energiemix besser kennenzulernen.
Neben dem Wettbewerb war die Swiss Hydrogen Week auch ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs. Delegationen aus fünf Kontinenten teilten zahlreiche gemeinsame Momente – unter anderem bei einem grossen interkulturellen Fondue-Abend, der den Austausch zwischen den Kulturen und den kooperativen Geist der gesamten Veranstaltung symbolisierte.
Die Swiss Hydrogen Week war weit mehr als ein internationaler Wettbewerb: Sie hat sich als Plattform für Sensibilisierung, Wissensvermittlung und Zusammenarbeit zwischen jungen Talenten, Hochschulen, Unternehmen und Institutionen etabliert, die sich für die Energiewende engagieren.
8 Schweizer Teams vertraten die Schweiz mit Stolz
Die Schweiz war mit acht Teams in vier Wettkampfkategorien vertreten. In der Kategorie Hybrid (Antrieb mit Batterie und Brennstoffzelle) gingen vier Schweizer Teams an den Start: EMF Racing Team (7. Platz), CFPT Genève (13. Platz), SAM-Racing aus dem Tessin (19. Platz) und EPAI-GIBS (21. Platz). In der Kategorie Prototype, die ausschliesslich Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb vorbehalten ist, erreichte das EMF Racing-Team den 1. Platz und sicherte sich damit den Weltmeistertitel. In der Kategorie Modified, die sich an Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschulen richtet und modifizierte pädagogische Bausätze verwendet, belegten die Teams COMA 1 und COMA 2 der Orientierungsschule Marly den 2. beziehungsweise 6. Platz. In der Kategorie Stock, in der Fahrzeuge mit dem unveränderten Standardbausatz gegeneinander antreten, erreichte die Orientierungsschule Gibloux den 13. Platz.